Assekuranzbüro Prof. Dr. W. Masula GmbH

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Landwirtschaftliche Konzepte
 

 

Versicherungsbedarf für Erntehelfer

Als Folge der jüngsten EU-Erweiterung müssen deutsche Bauern ab Juli 2005 für ihre polnischen Saisonarbeiter Sozialabgaben zahlen, aber aus dem Schneider sind sie damit nicht. Zusatzpolicen sind weiter nötig.

 

Landwirtschaftliche Betriebe, die polnische Saisonarbeiter beschäftigen, haben nach wie vor ein Haftungsrisiko.

Zwar müssen deutsche Landwirte seit Anfang Juli für ihre Erntehelfer aus den neuen osteuropäischen EU-Ländern Sozialversicherungsbeiträge zahlen, doch der dafür gebotene Versicherungsschutz ist unvollständig.

Die osteuropäischen Kassen erstatten nur die Beträge, die nach ihren Leistungssätzen im Herkunftsland angefallen wären. Für die Differenz zwischen osteuropäischem Leistungskatalog und hierzulande tatsächlich anfallenden Krankheitskosten müssen die Betriebe selber aufkommen.

Private Krankenversicherung weiterhin nötig

Deshalb ist es für die Bauern ratsam, für ihre Saisonkräfte weiterhin zusätzliche private Krankenversicherungen abzuschließen.

Diese Policen sind eine spezielle Form der Reise-Krankenversicherung. Sie gelten taggenau für den Zeitraum, in dem sich die ausländischen Mitarbeiter in Deutschland aufhalten und kosten weniger als einen Euro pro Person und Tag.

Information und Abrechnungsbogen (PDF, 3,3 MB)

 

 

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